
Drei etablierte Gesichter der Berliner Musik- und Poesieszene präsentieren ein außergewöhnliches Konzert zum Sommerausklang.
In herausfordernden Zeiten entstehen Projekte, die Brücken bauen und Menschen zusammenbringen, die sich sonst kaum begegnet wären. So fanden auch die Musiker und Poeten Tino Eisenbrenner, Lüul und Jens Fischer Rodrian zueinander, die bereits bei Soli-Konzerten gemeinsam auftraten – bisher jedoch ohne eigene Tour.
Mit ihrem neuen Programm „Lyrischer Einspruch“ gehen sie nun erstmals gemeinsam auf Tour. Sie begleiten sich gegenseitig und präsentieren eine musikalische Reise durch zwei Jahrzehnte ihres Schaffens, verbunden mit aktuellen Themen. Ihre Werke verbinden politische Inhalte mit poetischer Leichtigkeit und setzen sich für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.
Tino Eisbrenner war als Jungstar eines der letzten DDR-Fernsehgesichter und gilt seit den 1990ern als Pionier deutschsprachiger Weltmusik. Der vielseitige Songpoet (23 Alben, 5 Bücher) engagiert sich mit Projekten wie „Musik statt Krieg“ und internationalen Konzertreisen für Völkerverständigung.
Lüül wurde für sein Album „Der stille Tanz“ mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Nach vielen Jahren bei den 17 Hippies setzte er mit „Ich bin die Freie Rede“ ein starkes Zeichen für Meinungsfreiheit. Seit Jahrzehnten prägt er die Szene zwischen Krautrock, Weltmusik und Liedermacherei.
Jens Fischer Rodrian war 21 Jahre musikalischer Leiter der Blue Man Group Berlin, komponierte Filmmusik und ist seit 2017 mit seinem Soloprogramm „Wahn & Sinn“ unterwegs. Neben Musik veröffentlicht er Texte und produziert politische Sampler zu aktuellen Themen.
Gemeinsam verspricht ihr Projekt eine spannende Mischung aus Reibung und Harmonie – als Ausdruck lebendiger gesellschaftlicher Entwicklung.
Ein außergewöhnliches Konzert zum Sommerausklang.





